Essener Gymnasien und Realschulen deutlich benachteiligt: Witzel warnt vor weiteren Privilegien durch neue Sekundarschulen
Essens FDP-Landtagsabgeordneter Ralf Witzel kritisiert
die bereits heute von der rot/grünen Minderheitsregierung zu
verantwortende massive Benachteiligung der Essener Gymnasien und
Realschulen bei den Personalressourcen. Wer nun auch noch die Gründung
neuer Sekundarschulen forcieren will, verstärke diesen Trend zu einer
immer unfaireren Ungleichbehandlung bei der Ausstattung verschiedener
Schulformen.
Witzel hat soeben vom Land im Rahmen einer Parlamentsanfrage offiziell
bestätigt bekommen, was er bereits seit längerem vermutet: „Über 40% der
Realschulklassen und fast 34% der Gymnasialklassen sind in Essen 30
oder mehr Schüler stark, während dies nur bei 19% der Gesamtschulen der
Fall ist. Über ein Drittel der Realschulen und fast ein Drittel der
Gymnasien überschreiten damit die eigentlich zulässigen Höchstwerte für
die Klassenbildung. Bei diesen Lerngruppengrößen wird konzentrierter
Unterricht und eine individuelle Förderung eines jeden Schülern stark
erschwert.“
Die von einzelnen politischen Kräften auch in Essen angedachte
Einrichtung von Sekundarschulen würde diese Disparitäten noch
verschärfen, da diese mit Klassengrößen von 25 Schülern noch mehr
privilegiert seien als Gesamtschulen. Damit würde im Ergebnis die
Bevorzugung von Einheitsschulen ohne Bildungsgangdifferenzierung weiter
zunehmen, da alle durch rückläufige Schülerzahlen in den nächsten Jahren
freiwerdenden Lehrerstellen vorrangig dort zum Einsatz kommen würden.
Die FDP fordert daher einen fairen Wettbewerb aller Schulformen, der die
Demographiegewinne ideologiefrei allen Schulstandorten zu Gute kommen
läßt.
Die zurückhaltende Personalzuweisung an Schulen des gegliederten
Schulsystems spiegelt sich auch beim Lehreralter der Kollegien wider:
Das jüngste Durchschnittsalter einer Essener Hauptschule beträgt 49
Jahre, das älteste über 54 Jahre. Das älteste Realschulkollegium ist
knapp 51 Jahre (Kettwig), und die älteste Lehrerschaft an Gymnasien gibt
es mit fast 52 Jahren am GymBo. An Gesamtschulen gibt es keinen
Standort, der ein Durchschnittsalter über 50 Jahren hat.
Zunehmende Brandstiftungen an Autos in Essen: Witzel besorgt um SicherheitDer Essener FDP-Landtagsabgeordnete Ralf Witzel sorgt
sich vor dem Hintergrund zunehmender Brandstiftungen an Autos in Essen
und einer konstant hohen Anzahl an Vandalismusschäden um die Sicherheit
vieler Anwohner vor Ort und fordert gezieltere Polizeiaktionen gegen
Inbrandsetzungen und Beschädigungen von Pkw.
Wie die Landesregierung Witzel auf dessen Parlamentsanfrage unlängst
bestätigt hat, ist der Kreispolizeibezirk Essen/Mülheim derjenige im
ganzen Ruhrgebiet mit der höchsten Anzahl mutwillig abgefackelter
Kraftfahrzeuge. In den letzten fünf Jahren sind hier 53 Autos angezündet
worden. Die Tendenz ist seit 2011 weiter steigend. Während Feuerteufel
im Gebiet des Polizeipräsidiums Essen/Mülheim 2010 insgesamt 14 Mal
zugeschlagen haben, sind bis Herbst dieses Jahres allein in Mülheim 22
Kfz abgebrannt worden. Zum Vergleich: In Dortmund gab es im letzten Jahr
vier Autobrände und in der Nachbarstadt Oberhausen gar keinen.
Mit 26% ist nur jeder vierte Fall von Autobrandstiftungen in
Essen/Mülheim seit 2006 aufgeklärt worden. Auch an die recht konstante
Zahl von knapp 3.000 angezeigten Delikten an Pkw-Sachbeschädigungen
dürfe man sich nicht gewöhnen.
Witzel fordert, die Gewalt gegen Kraftfahrzeuge zu einem neuen
polizeilichen Ermittlungsschwerpunkt zu machen: „Für die Betroffenen ist
die Brandstiftung am eigenen Pkw oft mit erheblichen Belastungen
verbunden: Können die Täter nicht ermittelt werden, kommt lediglich die
Inanspruchnahme der eigenen Kaskoversicherung in Betracht. Da Fahrzeuge
Zeitwerten unterliegen, erhalten Geschädigte daher selbst in diesem
Falle oft nur einen Bruchteil der Anschaffungskosten des Fahrzeugs.
Zudem müssen sie mit in der Folgezeit höheren Versicherungsprämien
rechnen. Von diesen wirtschaftlichen Folgen abgesehen ist die psychische
Belastung von erheblicher Bedeutung, die betroffene Fahrzeughalter
erleiden: Es verbleibt stets die Unsicherheit bei den Opfern zum
Hintergrund des Anschlags auf ihr Eigentum und für die noch nicht
Betroffenen die Sorge, ob das eigene auf der Straße geparkte Fahrzeug
nicht doch am folgenden Tag ein Raub der Flammen geworden ist.“
Witzel hält neue Gesetze nicht für notwendig, wohl aber eine erhöhte
Straßenpräsenz der Polizei. Die Polizei müsse vorhandene
Personalressourcen insbesondere nachts auf diese Straftaten
konzentrieren und nicht für zweifelhafte spätabendliche
Geschwindigkeitskontrollen auf leeren Straßenabschnitten einsetzen.
Straftatenprävention müsse klar Vorrang vor lukrativen Einnahmen aus
Bußgeldern bei kleineren Verkehrsverstößen haben.
VRR-Sozialticket nicht finanzierbar: Witzel lobt späte Einsicht
Der Essener FDP-Parteivorsitzende und
Landtagsabgeordnete Ralf Witzel hat den Kurswechsel von SPD und CDU in
der VRR-Verbandsversammlung begrüßt, entgegen bisherigen Ankündigungen
auf die Einführung eines Sozialtickets auf Dauer zu verzichten. Die
Einsicht in die Unfinanzierbarkeit des Sozialtickets komme spät, aber
besser als nie.
Witzel lobt die sich aktuell abzeichnende späte Einsicht: „Nach dem
mehrmaligen Verschiebebahnhof wird es nun Zeit, zunächst die Notbremse
und dann die Weichen endgültig neu zu stellen und auf derlei Vorhaben zu
verzichten. Seit langem warnen wir immer wieder vor den
unkalkulierbaren Kosten für die Allgemeinheit. Das Sozialticket für
wenige Begünstigte ist eine Belastung für viele, die dann die Zeche
dafür zahlen müssen. Zahlreiche Geringverdiener fühlen sich zu Recht
bereits heute durch diverse Steuer- und Abgabenerhöhungen gegenüber
Sozialleistungsbeziehern zunehmend benachteiligt. Wer weitere
Einnahmeausfälle der heute bereits hoch subventionierten Fahrpreise im
ÖPNV durch Tariferhöhungen zu Lasten anderer Nutzergruppen kompensieren
will oder die Haushaltsverschuldung der Ruhrgebietskommunen weiter in
die Höhe treibt, zeigt wenig Verantwortungsbewußtsein für die dauerhafte
Finanzierbarkeit des Nahverkehrs.“
Das von einer schwarzgrünen Mehrheit gestartete Planungsvorhaben ist aus
Sicht der FDP alles andere als nachhaltig. Für die Privilegierung
bestimmter Zielgruppen wollte der VRR kalkulatorische Wagnisse und die
soziale Unzufriedenheit bei allen anderen Bürgern in Kauf nehmen. Der
jetzige Abgesang auf mehr Umverteilung beim Sozialticket sei der
voraussichtliche „Sieg der Vernunft“."
Neue Chance für A 52-Weiterbau nutzen: FDP begrüßt Kehrtwende der Essener SPD
Der Essener FDP-Parteivorsitzende und
Landtagsabgeordnete Ralf Witzel begrüßt die überraschende Kehrtwende der
örtlichen SPD beim A 52-Weiterbau und möchte nun alle Chancen nutzen,
dieses wichtige Infrastrukturprojekt weiter voranzutreiben.
Witzel lobt die „späte Einsicht“ seines SPD-Gegenübers Dieter Hilser:
„Der Rückzug vom Rückzug ist vernünftig und wahrt unserer Stadt die
notwendigen Optionen im weiteren Planungsprozeß. Anstatt sich nun in
Häme zu ergehen, sollten alle Chancen genutzt werden, gemeinsam für
unsere Stadt den Fortschritt des Ausbauprojektes zu forcieren. Essen
braucht den Lückenschluß der A 52-Durchstreckung für eine
leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung, damit Verkehrsteilnehmer wie
innerstädtische Anwohner nicht länger im Dauerstau versinken. Zum Glück
besteht eine linke rot-rot-grüne Mehrheit für den Stillstand jeder
vernünftigen Infrastrukturplanung nun doch nicht in Essen, wie es
eigentlich nach den Ankündigungen zu befürchten war. Das ist ein gutes
Signal für den Aufbruch unserer Stadt insgesamt und vor allem auch für
die Entwicklungsperspektiven im Essener Norden, wenn wir dort doch nicht
im wahrsten Sinne des Wortes den Anschluß verlieren.“
Ausweitung der Umweltzone unverantwortlich: Witzel fordert Lösung für 813 Handwerkerautos
Der Essener FDP-Landtagsabgeordnete Ralf Witzel hat
die Landesregierung vor einer vollflächigen Ausweitung der Essener
Umweltzone gewarnt. In zahlreichen Stadtteilen, insbesondere im weniger
besiedelten und industriell kaum genutzten Essener Süden, lasse sich
durch die Meßwerte der Feinstaubbelastung eine solch radikale
Sperrmaßnahme nicht rechtfertigen. Witzel kämpft statt dessen für eine
Lösung zugunsten der vorhandenen 813 Handwerkerautos, denen ab 1. Juli
2011 eine Stillegung droht.
In einer Parlamentsanfrage hat das Umweltministerium Witzel soeben
bestätigt, daß der Vertrauensschutz für Handwerkerparkausweise zur
Jahresmitte nun ende. Der FDP-Parteivorsitzende hält Ersatzbeschaffungen
für diese Nutzfahrzeuge nicht für realistisch: „Hunderte Essener
Handwerksbetriebe sind in ihrer Existenz bedroht, wenn es keine
allgemeine Verlängerung für diese Sondererlaubnisse gibt. In vielen
Fällen handelt es sich um aufwendig umgebaute Spezialfahrzeuge, deren
Neuanschaffung mit enormen Zusatzkosten verbunden ist. Bevor heimische
Klein- und Mittelbetriebe weiter bürokratisch gegängelt werden, sollte
sich die Stadt lieber Gedanken machen, wie die Existenzen und
Arbeitsplätze vor Ort gesichert werden können. Die breite Masse der
Essener Handwerksbetriebe darf leider nicht auf Gnade als
wirtschaftlicher Härtefall hoffen. Angesichts der fachlich umstrittenen
Bewertung der Umweltzone ist die Gefährdung Hunderter Existenzen im
Mittelstand unverantwortlich.“
Einfahrverbote gerade in großflächige Umweltzonen sind für die FDP ein
schwerwiegender Eingriff in die persönliche Freiheit der Menschen sowie
in die Berufs- und Unternehmerfreiheit. Dieser Eingriff müsse stets gut
begründet sein. Verbote sollten daher grundsätzlich eine "ultima ratio"
sein. Sie erfordern aus Sicht der FDP einen exakten Nachweis ihrer
Wirksamkeit und ihrer Verhältnismäßigkeit. Vor der Einführung
großräumiger Fahrverbote sei daher erst nachzuweisen, daß alle anderen
im Luftreinhalteplan vorgesehen Maßnahmen durchgeführt und Potentiale
ausgeschöpft seien und in ihrer Wirkung nicht bereits zur notwendigen
Absenkung der Immissionswerte geführt haben.
Die Ausschöpfung aller Alternativen sei insbesondere eine
Kernanforderung vor der geplanten vollflächigen Umweltzonenexpansion.
Aufgrund des nur geringen Anteils verbrennungsbedingter
Fahrzeugemissionen und der eher geringen Auswirkungen von Fahrverboten
auf die Gesamtreduzierung der Feinstaubimmissionen würde eine
durchgängige großräumige Fahrverbotszone die Feinstaubbelastung nicht
signifikant senken. Sie ist deshalb für den FDP-Landtagsabgeordneten
Witzel nicht sinnvoll: „Kleinräumige, mit Fahrverboten belegte
Umweltzonen sind nur dort gerechtfertigt, wo die örtlich verursachten
Belastungen keinen anderen Weg zulassen. Die gesamte Stadt Essen zum
Sperrbezirk für den Verkehr zu erklären, ist fachlicher Unsinn.“
Längeres G9-Abi wird zum Rohrkrepierer in Essen: Witzel warnt grüne Schulministerin vor Zwangsmaßnahmen
Die Essener FDP hat den örtlichen Gymnasien für ihre
verantwortungsbewußte Entscheidung gedankt, auch zukünftig bei dem auf
acht Schuljahre verkürzten gymnasialen Bildungsgang zu bleiben. Auch die
Essener Schüler können damit weiterhin wie die allermeisten
Gleichaltrigen in den Nachbarstädten des Ruhrgebiets ihr Abitur nach 12
Jahren ablegen. Essens FDP-Parteivorsitzender Ralf Witzel warnt die
grüne Schulministerin Löhrmann nun zugleich vor Zwangsmaßnahmen, da sich
ihr freiwilliges Angebot als „Rohrkrepierer“ erwiesen habe.
Landtagsabgeordneter Witzel freut sich ausdrücklich, daß Essener
Gymnasiasten nicht als Langsamlerner in der Ruhrregion zurückfallen, in
der es auch andernorts kaum Umstellungen zur Schulzeitverlängerung gibt:
„Die Vernunft hat gesiegt. Es ist gut und richtig, daß Schüler bei uns
vor Ort nicht den Anschluß verpassen. Der Schulversuch zur
Ausstiegsoption aus dem G8-Gymansium ist das süße Gift einer
leistungsabgewandten Pädagogik, das vor Ort nur zu völligem Schulchaos
mit auseinanderfallenden Gymnasiallaufbahnen führt. Zum Glück sind
Schüler, Eltern und Lehrer mit ihren vernünftigen Schulkonferenzvoten
klüger als bestimmte Politiker sie manchmal gerne hätten. Diese
Abstimmung mit den Füßen an der Schulbasis unterstreicht die Richtigkeit
der früheren Entscheidung, jungen Menschen auf dem Weg zum Abitur ein
Jahr Lebenszeit zu schenken. Auch zeigen die steigenden Anmeldezahlen an
den Essener Gymnasien, daß die Konzentration des Unterrichtsstoffes
keinen gymnasial geeigneten Schüler vom Abitur ausschließt.“
Witzel hat sich ans Schulministerium gewandt und eine Zusicherung
verlangt, daß nun keine Zwangsmaßnahmen gegen die Essener Gymnasien
erfolgen, eine Schulzeitverlängerung doch noch gegen ihren Willen
einführen zu müssen.
Die Landesregierung hat bislang stets erklärt, daß eine
Schulzeitverlängerung „derzeit“ nur freiwillig erfolge. Noch heute heißt
es dazu aktuell im Internet des Schulministeriums wörtlich: „Da das
achtjährige Gymnasium schulgesetzlich festgeschrieben ist, kann das
Projekt derzeit nur im Rahmen eines Schulversuches mit einer begrenzten
Zahl freiwillig teilnehmender Gymnasien verwirklicht werden.“
Witzel will ausschließen, daß nach dem landesweiten Desinteresse an
einer Schulzeitverlängerung nun doch noch Zwangsmaßnahmen drohen: „Es
darf keinen staatlich verordneten Zwang zum Langsamlernen geben.“
Für „völlig lächerlich“ hält die Essener FDP jedenfalls das Statement
des Schulministeriums gegenüber der NRZ, in dem das Land bei
Entscheidungsfreiheit vor Ort die flächendeckende Nichtteilnahme der
Schulgemeinden an den politisch gewollten Vorhaben der rot/grünen
Minderheitsregierung als „Erfolg“ wertet.
Transparenz bei Unterrichtsversorgung in Essen eingefordert: Witzel stellt Parlamentsanfrage zur aktuellen Stellensituation
Essens FDP-Landtagsabgeordneter Ralf Witzel hat von
der Landesregierung in einer Parlamentsanfrage Transparenz bei der
Essener Unterrichtsversorgung eingefordert. Nach Auskünften des
Schulministeriums seien in den letzten Wochen und Monaten über 4.000
neue Lehrer in ganz NRW zusätzlich eingestellt worden. Diese Zahlen
bezweifelt der Essener FDP-Parteichef nachhaltig, denn davon hätten
erkennbar anteilig auch mehr in Essen ankommen müssen.
Witzel erwartet in Kürze Klarheit für jeden einzelnen Essener
Schulstandort, wie sich in den letzten Jahren Stellenbedarf, formale
Stellenausstattung und tatsächliche Personalbesetzung entwickelt haben:
„Wenn die landesweiten Zahlen der zusätzlichen Lehrerstellen tatsächlich
stimmen sollten, wäre Essen anteilig deutlich benachteiligt worden.
Keinesfalls gibt es seit Schuljahresbeginn 120 zusätzliche neue
Pädagogen, die im Vollzeitumfang an unseren Schulen tätig sind. Dieses
wundersame Stellenmärchen widerspricht allen Erfahrungen derer, die
täglich in der Schulpraxis stehen.“
Witzel macht daher nun von seinem Abgeordnetenrecht Gebrauch, eine
präzise Darlegung zur Unterrichtsversorgung an allen Essener Schulen
einzufordern. Dabei interessiert den Landtagsabgeordneten neben den
Lehrkräften auch die Situation des nicht-pädagogischen Personals. Die
widersprüchlichen Angaben der Landesregierung seien im Interesse der
Essener Schüler, Eltern und Lehrer endlich aufzuklären.
Jugendlichen Mobilität nicht verbieten: Witzel erteilt grüner Rollerphobie klare Absage
Essens FDP-landtagsabgeordneter Ralf Witzel erteilt
dem absurden Vorhaben der Grünen eine klare Absage, Motorroller in
Großstädten komplett aus dem Verkehr zu ziehen. Diese seien für viele
Essener Jugendliche aufgrund des geringen Anschaffungspreises und der
Fahrerlaubnis oft das einzige Fortbewegungsmittel, um zur
Ausbildungsstelle zu kommen und auch in Randzeiten privat mobil zu sein.
Für diese grüne Rollerphobie gebe es daher keine sachliche Grundlage.
„Hier zeigt sich einmal mehr, mit welch weltfremden Ideen die Grünen
wieder aufwarten, um unsere Bürger mit Mobilitätseinschränkungen zu
gängeln. Mal ist es der Vorschlag, Tempo 30 in allen Großstädten
Nordrhein-Westfalens einzuführen, dann sind es flächendeckende
Fahrverbote für ältere Fahrzeuge in unserer Region. Nun steht die
Bevormundung jugendlicher Rollerfahrer auf der grünen Agenda. Als immer
wieder gern gebrauchtes Argument hält die Verbesserung des Weltklimas
und der Umwelt her. Im Kampf gegen Feinstaub sollen nun in der
Vorstellungswelt der Grünen auch die Rollerfahrer ihren vermeintlichen
Erfolgsbeitrag leisten. Fakt ist jedoch, daß der vom Verkehr verursachte
Feinstaub nur einen Bruchteil der Staubbelastung ausmacht und die
Rollerfahrer daran wiederum nur einen verschwindend kleinen Anteil
haben. Außerdem kommen Experten zu der Einschätzung, daß die Tage der
Zweitakter-Verbrennungsmotoren ohnehin gezählt sind. Elektroroller
befinden sich auf dem Vormarsch und finden aufgrund ihres Preisvorteils
bei den dauerhaften Antriebskosten bereits zunehmend Absatz. Wir
brauchen also keine neuen bürokratischen Verbote, die aus einer blinden
ideologischen Regulierungswut entstehen und am Ziel völlig vorbeigehen“,
so Witzel.
Gymnasiale Schulzeitverkürzung nicht revidieren: Witzel warnt vor Schulchaos
Essens FDP-Landtagsabgeordneter Ralf Witzel hat alle
Essener Gymnasien eindringlich vor einer Abkehr von der
Schulzeitverkürzung des Abiturs nach 12 Jahren gewarnt. Diese von der
rot/grünen Landesregierung soeben in Aussicht gestellte Ausstiegsoption
sei „süßes Gift“, die vor Ort zu völligem Schulchaos führe.
Witzel wirbt für mehr Besonnenheit in der emotional oft aufgeheizten
Debatte: „Ein Sonderweg einzelner Schulen, der nicht einmal innerhalb
unserer Stadt zukünftig mehr einen Schulwechsel ermöglichen würde, ist
definitiv der falsche Weg. Bereits die einheitliche Umstellung aller
Essener Gymnasien auf den verkürzten G8-Bildungsgang hat wie alle großen
Schulreformen in der Übergangsphase Kraft gekostet. Eine erneute
Rückabwicklung sorgt deshalb keinesfalls für Ruhe bei den Betroffenen.
Im Falle einer unterschiedlichen Ausrichtung auf G8 oder G9 entzweien
sich die Essener Gymnasien in Schulen erster und zweiter Ordnung und mit
zwei Lerngeschwindigkeiten. Dies macht auch das häufig zwischen
benachbarten Schulen praktizierte gemeinsame Kursangebot im Rahmen einer
Oberstufenkooperation unmöglich. Lernschwache Schüler haben in Essen
bereits an zahlreichen Gesamtschulen die Möglichkeit, in langsamem
Lerntempo wie früher nach neun Jahren das Abitur zu bekommen.“
Auch warnt Witzel vor den kommunalen Mehrkosten einer Rolle rückwärts
für die Stadt Essen als Schulträger. Die soeben für den neuen
G8-Lehrplan angeschafften Bücher müßten wieder durch Neuanschaffungen
für G9 ersetzt werden. Außerdem wären viele vollzogene Baumaßnahmen
erneut zu ändern, wenn wieder mehr Räume für einen längeren Verbleib der
Schüler in Jahren bei zugleich kürzeren Schultagen ohne
Übermittagsbetreuung benötigt würden.
Sozialticketromantik platzt wie Seifenblase: Witzel fordert Umkehr von Schwarz/grün
Der Essener FDP-Landtagsabgeordnete Ralf Witzel fordert von der schwarz/grünen Allianz in der VRR-Verbandsversammlung eine klare Absage an die Pläne zur Einführung eines sogenannten Sozialtickets im ÖPNV. Die geplatzte Einführung zum Sommer bestätige die frühzeitig von der FDP geäußerten Bedenken der nicht gegebenen Finanzierbarkeit. Witzel stellt sich damit auf die Seite der Verkehrsunternehmen, die soeben erst die Unmöglichkeit einer kostenneutralen Einführung bestätigt haben.
Witzel will, daß die schwarz/grünen Pläne schnellstens zu den Akten gelegt werden: "Wir sehen, daß die Sozialticketromanze gerade zerplatzt wie eine Seifenblase. Da solide Wirtschaftlichkeitsberechnungen des VRR die Behauptung der vermeintlichen Kostenneutralität erwartungsgemäß mittlerweile als völlig utopisch entlarvt haben, will Schwarz/grün nun einen kapitalen Wortbruch begehen, um über Preiserhöhungen bei anderen Tarifen und die Abschaffung des Bärentickets für Senioren den Einnahmeausfall auszugleichen. Dieser Taschenspielertrick vergrößert die soziale Ungerechtigkeit gegenüber allen anderen Nutzern. Schwarz/grün muß nun die Kurve bekommen und umkehren, bevor noch mehr Kapazitäten für diese Totgeburt verschwendet werden. Wer weitere Einnahmeausfälle der heute bereits hoch subventionierten Fahrpreise im ÖPNV durch Tariferhöhungen zulasten anderer Nutzergruppen kompensieren will oder die Haushaltsverschuldung der Ruhrgebietskommunen weiter in die Höhe treibt, zeigt wenig Verantwortungsbewußtsein für die dauerhafte Finanzierbarkeit des Nahverkehrs."
Auch inhaltlich lehnt die FDP ein Sozialticket ab. Das Sozialticket für wenige Begünstigte sei eine Belastung für viele, die dann die Zeche dafür zahlen müssen. Zahlreiche Geringverdiener fühlen sich zu Recht bereits heute durch diverse Steuer- und Abgabenerhöhungen gegenüber Sozialleistungsempfängern zunehmend benachteiligt.
Witzel fordert daher auch die Bezirksregierung als Landesaufsichtsbehörde auf, die schwarz/grünen Planungen aus Haushaltsgründen zu stoppen: "Die Bestrebungen sind alles andere als nachhaltig. Für die Privilegierung bestimmter Zielgruppen nehmen sie kalkulatorische Wagnisse und die soziale Unzufriedenheit bei allen anderen Bürgern in Kauf. Die durchschnittlichen Arbeitnehmerhaushalte in der Mitte der Gesellschaft gucken bei Schwarz/grün einmal mehr in die Röhre
Essen praktiziert rechtswidriges Schulanmeldeverfahren: Witzel fordert Beachtung der Landesvorschriften ein
Essens FDP-Landtagsabgeordneter Ralf Witzel erwartet von der Stadt, daß das örtliche Schulanmeldeverfahren endlich rechtskonform praktiziert wird. Der am vergangenen Wochenende durchgeführte Anmeldetermin für weiterführende Schulen verstoße nunmehr zum dritten Mal in Folge gegen Landesrecht, da dieses einen vorgezogenen Anmeldetermin für Gesamtschulen verbiete. Mit der Beschlußfassung des neuen Schulgesetzes 2007 hat der Gesetzgeber die rechtliche Gleichbehandlung aller Schulformen verabschiedet, um fairen Wettbewerb herzustellen. Diese ist im Rahmen der Rechtsvorschriften dahingehend konkretisiert worden, daß ab 2008 vorgezogene Anmeldetermine untersagt sind (VV §1 APO-SI).
Witzel ist erstaunt, daß das Essener Schulverwaltungsamt beim aktuellen Anmeldeverfahren erneut gegen die geltende Rechtslage verstoßen hat: "Die Schulaufsicht der Bezirksregierung hat aufgrund festgestellter Verfahrensfehler in einzelnen Städten bereits nach ihrer diesbezüglichen Dienstbesprechung mit dem Bildungsministerium am 26. März 2009 die kommunalen Schulträger nochmals auf die Neuregelungen hingewiesen. Das unzulässige Verfahren mit privilegierten Anmeldetagen für Gesamtschulen führt zu einer künstlich erhöhten Nachfrage nach Gesamtschulplätzen. Eltern, die nicht wissen, ob ein überlaufenes Gymnasium alle Schüler aufnimmt oder die benachbarte Hauptschule genügend Anmeldungen für die Einrichtung einer Klasse bekommt, melden ihr Kind sicherheitshalber am früheren Datum bereits an der Gesamtschule an, obwohl dies längst nicht immer die erste Wahl ist. Diesem Verzerrungseffekt beim Anmeldeverfahren hat der Gesetzgeber rechtlich einen Riegel vorgeschoben, den nun auch endlich die Stadt Essen zu beachten hat. Es ist nun die Führungsaufgabe von Schuldezernent Peter Renzel, für fairen Wettbewerb aller Schulformen zu sorgen und die rechtswidrige Gesamtschulprivilegierung schnellstens zu beenden."
Essener Lehrerkollegien werden jünger:
Witzel erfreut über 1.028 Lehrerneueinstellung seit dem Politikwechsel
Die Schulen der Stadt Essen haben seit dem Politikwechsel im Land 2005 von mittlerweile über 1.000 Lehrerneueinstellungen profitiert. Rund 200 Stellen davon sind netto zusätzlich geschaffen worden; der Rest sind Ersatzeinstellungen für aus dem Schuldienst ausscheidende Kräfte. Mit dieser Prioritätensetzung des Landes habe sich die Unterrichtsversorgung in Essen ganz konkret verbessert und seien die Essener Lehrerkollegien verjüngt worden, teilt Essens FDP-Landtagsabgeordneter Ralf Witzel erfreut auf Basis der ganz aktuellen regionalisierten Stellenbilanz von diesem Wochenende {Sonntag, 7. Februar 2010} mit.
Witzel zeigt sich zufrieden mit den sichtbaren Verbesserung bei der Essener Unterrichtserteilung: "Unsere Stadt profitiert bei den Klassengrößen doppelt, da der Stellenaufwuchs parallel zu einer Abnahme der Schülerzahlen erfolgt ist. Trotz insgesamt rückläufiger Schülerzahlen steigt die Anzahl der Neuverpflichtungen. Vielen neuen Pädagogen konnte unmittelbar nach Beendigung des Referendariats ein Einstellungsangebot unterbreitet werden. Damit baut das Land den Zuwachs bei Lehrerneueinstellungen der vergangenen Jahre weiter aus. Die anhaltend hohen Neuverpflichtungen spiegeln unser besonderes Engagement bei der Verringerung des Unterrichtsausfalles und der Forcierung der individuellen Förderung aller Schüler wider. Wir bleiben bei unserer Zusage, daß jeder aus dem Dienst ausscheidende Lehrer wieder durch eine Neueinstellung 1:1 ersetzt wird. Zusätzlich haben wir netto über 8.000 neue Stellen landesweit geschaffen, von denen anteilig knapp 3% auf Schulen der Stadt Essen entfallen sind. Der demographische Wandel bietet viel Potential für noch weitergehende Verbesserungen, wenn bei andauernd sinkenden Schülerzahlen alle Lehrerstellen im Schulsystem belassen werden."
Bereits im soeben erst begonnenen Jahr 2010 sind 85 Junglehrer neu für Essener Schulen eingestellt worden, von denen ein Großteil zum Beginn des zweiten Halbjahres am 1. Februar 2010 bereits ihren Dienst aufgenommen hat.
Essener Neueinstellungen nach aktueller amtlicher Statistik für alle Schulformen:
- 2005: 120
- 2006: 269
- 2007: 117
- 2008: 198
- 2009: 239
- 2010: 85 (bis 7. Februar 2010)
"Jedem Kind ein Instrument" in Essen: Witzel fordert private Musikschulen zu starker Beteiligung auf
Das Landesprogramm "Jedem Kind ein Instrument" (JEKI) schreibt in Essen Erfolgsgeschichte. Der Essener FDP-Abgeordnete Ralf Witzel verweist auf die Vorreiterrolle, die unsere Stadt im Rahmen des JEKI-Programmes bei der Einbindung der privaten Musikschulen einnimmt. Um die weitere Entwicklung und den Ausbau dieses Programms erfolgreich zu gestalten, plädiert Witzel für ein verstärktes Engagement der privaten Musikschulen, sich bei den nächsten Ausschreibungsrunden um die Übernahme von Kontingenten zu bewerben. Gerade die FDP hat dies seit Jahren immer wieder eingefordert und nun auch ermöglicht.
"Private Anbieter müssen bei der Durchführung des Projektes als gleichberechtigte Partner neben der kommunalen Musikschule eine wichtige Rolle spielen. Nur eine hohe Beteiligung unterschiedlicher Anbieter stellt die freie Partnerwahl und damit die Auswahl zwischen den einzelnen Unterrichtsangeboten sicher. Wir haben in Essen endlich eine attraktive Basis für die Kooperation gefunden, die es weiter auszubauen gilt", so Witzel.
Im Jahre 2007 wurde das Projekt "Jedem Kind ein Instrument" aus Anlaß der Kulturhauptstadt RUHR.2010 ins Leben gerufen. Das Projekt wurde in Essen bislang gut angenommen und wird daher fortgeführt. Insgesamt nehmen im laufenden Schuljahr 5.223 Essener Grundschüler an diesem Programm teil. Das Programm wird den Kindern seit diesem Schuljahresbeginn an 66 Grundschulen angeboten.
Ohne die Mitwirkung der privaten Musikschulen wären die fachliche Durchführung sowie die Bereitstellung der benötigten personellen Ressourcen nicht gewährleistet. "Die zielorientierte Kooperation zwischen kommunalen und privaten Musikschulen unter anderem in den Bereichen Instrumentanschaffung und -pflege, Aufteilung der teilnehmenden Grundschulen, Qualitätskontrolle sowie der Sicherstellung von personellen und finanziellen Kapazitäten muß weiter ausgebaut werden", fordert Witzel.
Mehr Lebensqualität im Innenstadtbereich: Witzel kündigt Wiederbelebung der Stadtzentren an
Essens FDP-Landtagsabgeordneter Ralf Witzel kündigt ein Förderprogramm des Landes zur Wiederbelebung von Stadtzentren an, das die Lebensqualität in den Ruhrgebietskommunen entscheidend verbessern soll. Mit Beginn des kommenden Jahres 2010 wird mit einer Förderung von bis zu 500.000 Euro ein neues Zentrenmanagement kommunale Strategien für die Belebung von Innenstädten im Ballungsraum entwickeln.
"Das Bild des bunten Treibens in Stadtzentren, wo sich die Menschen zusammenfinden und verweilen, ist heutzutage vielerorts im Revier getrübt worden, während Shopping Malls auf der grünen Wiese lange Zeit expandiert sind. In immer mehr citynahen Straßenzügen prägen statt dessen leerstehende Ladenlokale das innerstädtische Stadtbild. Das Förderprogramm des Landes für unsere Metropolregion ist daher ein wichtiger Schritt für mehr Aufenthalts- und Lebensqualität in unseren Innenstädten", so Witzel.
Die bislang nach der ersten Eröffnungswoche über den Erwartungen liegende positive Aufnahme des neuen innerstädtischen Einkaufszentrums am Limbecker Platz mit dessen 100 neuen Ladenlokalen belege, daß ein grundsätzliches Interesse der Bevölkerung an attraktiven Einkaufsgelegenheiten auch in der City bestehe.
Mit diesem Förderprogramm sollen insbesondere auch Facheinzelhandelsgeschäfte wieder in die Innenstädte zurückgeholt und damit zugleich viele mittelständische Betriebe gestärkt werden. Das Programm sieht überdies eine stärkere Förderung von Kunst und Kultur vor, die auf ihre Art ebenfalls zur Belebung der Innenstädte beitragen sollen.
Aus für Wassersteuer entlastet Essener Bürger und Betriebe: Witzel stimmt für Steuersenkung
Die Abschaffung der rot/grünen Wassersteuer ist beschlossene Sache und wird auf Betreiben der FDP mit der Einbringung eines entsprechenden Gesetzentwurfes in der bevorstehenden Plenarwoche im Landtag realisiert. Für diese konkrete Steuerentlastung hat sich der Essener FDP-Landtagsabgeordnete Ralf Witzel seit langem in Düsseldorf stark gemacht, um Verbraucher und produzierende Industrie im Ruhrgebiet zu entlasten.
Witzel betont, daß das Land einmal mehr Wort halte beim Thema Steuerentlastung: "Das sogenannte Wasserentnahmeentgelt ist nichts anderes als eine unsinnige Hinterlassenschaft rot/grüner Steuererfinder und eine Zusatzbelastung zum Nachteil der Betriebe und Bürger. Durch die nun getroffene Regelung für ein Auslaufmodell der Wassersteuer werden wir unserem Anspruch gerecht, die Steuerlast der Verbraucher sowie der Wirtschaft in Essen zu senken."
Die Wassersteuer belastet Arbeitgeber und Privathaushalte mit landesweit 86 Millionen Euro jährlich. Die FDP hat sich zugleich für ein stufenweises Abschmelzmodell eingesetzt, um so der schwierigen Haushaltslage des Landes Rechnung zu tragen. Der Wassercent wird im vorgelegten Gesetzestext jährlich um 10 Prozentpunkte abgeschmolzen, um dann Ende 2018 vollständig auszulaufen. Seit 2004 wird bislang gemäß rot/grüner Beschlußfassung für die Entnahme von Grund- und Oberflächenwasser ein Entgelt von bis zu 4,5 Cent pro Kubikmeter erhoben.